Cusco, die Stadt der Möglichkeiten

Lange nichts gehört, hm? Ja, die Zeit vergeht wie im Flug und manchmal stoppt sie. Das haben wir zuletzt gemerkt, als meine Gesundheit laut STOPP gerufen hat. Dann haben wir eine Pause machen müssen und die Zeit? Ja, die macht natürlich weiter als wäre nichts. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Was ich sagen möchte: So sind wir jetzt vier Wochen in Cusco geblieben. Eine Stadt der Gewalten, egal wohin man schaut. Berge, Sonne, noch mehr Berge, strahlender blauer Himmel. Und es gibt unendlich viel zu tun in Cusco und in seinen Bergen rundum, die Auswahl ist fast überwältigend. Ich versuche mal einen kurzen Rückblick zu geben, was Cusco uns alles geschenkt hat. Und mit Blick vom Balkon auf die Anden direkt vor mir kann ich sagen, dass ich dankbar bin dafür, dass wir hier sein dürfen. Auch wenn es jetzt, viel später als erwartet heißt, Abschied zu nehmen.

What to do in cusco?

Die Frage der Fragen, die alle Touris hier ein. Die üblichen Antworten: Machu Picchu, Rainbow Mountain, Inka Pfad wandern. Wir aber sind in Cusco mal angekommen und haben geshoppt. Jedes zweite Haus hier ist ein Outdoor-Bedarf, ganz gefährlich für uns. Da landen Campinghandtücher, Sonnenbrillen und – ich zitiere – „das weichste Nackenhörnchen der Welt“ in unseren Rucksäcken. Die werden dafür aussortiert und eine Spende landet bei der Caritas. Ich sag’s gleich: Wie ich hier erzähle folgt nicht unbedingt dem Zeitstrahl, wie wir ihn erlebt haben. Aber das ist jetzt zweitrangig, ich möchte auf Papier bringen, was wir erlebt haben. Einfach, um nichts zu vergessen.

Erlebt haben wir auch eine Stadtführung von knapp 3 Stunden durch Cusco, eine Stadt die quasi nur aus Bergen und Stufen besteht. Die Tour aber haben sie im Flachen mit uns gemacht, die Höhe knockt die meisten Touris schnell aus, wenn sie neu angekommen sind. Die Stadtführung war spannend: Wir haben viel über die Inka-Bauten in der Stadt gelernt. Gelernt, wie Wahlen, Tourismus und Politik funktionieren. Und dass es fast unzählige Kirchen gibt, die alle über ehemalige Inkatempel gebaut wurden.

An einem Abend haben wir uns ein wenig von den üblichen Touripfaden hinaufführen lassen zum Planetarium von Cusco. Ein kleiner Familienbetrieb, der sich selbst finanziert. Dort hat uns die sweeteste alle Guias überhaupt ganz aufgeregt von Sternbildern auf der Nord- und Südhalbkugel erzählt. Und erklärt, wie die Inka ihre Sternbilder verstanden haben und wie sie sich mit Jahreszeiten und Agrarwirtschaft am Himmel orientiert haben. Ich gebe ja zu, dass ich normalerweise nicht viel verstehe, wenn man mir von Universum und Physik erzählt – aber kindgerecht aufbereitet habe ich total viel über Exoplaneten gelernt.

Machu Picchu von oben und höher

Auch wenn wir lange überlegt haben, ob und wie wir Machu Picchu machen, sind wir letztlich dort gelandet. Die Entscheidung ist auf die Budget-Version gefallen, weil die Preise in Cusco für Touriprogramme wirklich horrend sind. Allen voran, wenn es ums Wandern auf Machu Picchu geht: Alles ist möglich, du musst es nur bezahlen. Wir haben über unser Hostel der ersten Tage eine Busfahrt nach Hidroelectrica gebucht. Um 6 Uhr morgens geht’s los, mittags setzen sie uns dort ab. Dazwischen geht’s über einen Pass, der auf rund 5000 Metern liegt, dann wieder runter. Die Straßen werden immer wilder. Runterschauen empfiehlt sich nicht, den Ausblick genießen dafür umso mehr.

Von Hidroelectrica müssen die letzten 2 bis 4 Stunden, je nachdem wen du fragst, zu Fuß zurückgelegt werden. Heißt auch, dass unser ganzes Zeug in Cusco bleibt und nur zwei kleine Rucksäcke mit Gewand für drei Tage mit uns mitkommen. Die Wanderung nach Aguas Calientes, die Stadt am Fuße von Machu Picchu, ist wunderschön. Entlang der Bahngleise und eines Flusses trottet man dahin, für uns waren es eher die vier Stunden. Es bringt total runter, wenn man mit wenig bewaffnet sich zu Fuß auf den Weg macht.

In Aguas Calientes angekommen wird erst mal gechillt. Wir haben einen Tag Pause bis wir auf Machu Picchu fahren. Julia geht ins Museum, ich ins Bett. Dann sind wir ready, denn um 9 müssen wir schon bei den Eingangstoren sein. Die Busse hinauf sind teuer und chaotisch, aber die Alternative wären hunderte Stufen für eineinhalb Stunden. Dann aber lieber oben wandern, haben wir uns gedacht. Unsere Tickets sind die Panoramaansicht von Machu Picchu mit einer Wanderung hinauf auf den Berg Machu Picchu, das ist der gegenüber von dem berühmten Foto-Berg an dem man die Inka-Stätte üblicherweise erkennt.

Wir drehen also mal eine Runde durch den inneren Bereich unseres Tickets und lassen die Stätte auf uns wirken. Ich dachte ja eigentlich, ich kenne den Anblick. Online findet man so viel. Allerdings hat es echt eine ganz eigene Wirkung davorzustehen, die Steine in den Felsen zu sehen. Die Abgründe zu bestaunen, die sich um die Inkastätte in die Tiefe breitmachen. Dann wandern wir los, immer weiter den Berg hinauf. Zuerst denken wir, dass wir Machu Picchu von dort vielleicht gar nicht sehen, aber immer wieder müssen wir uns umdrehen, innehalten und staunen. Während die Stätte immer kleiner unter uns wird und wir steil den Berg hinaufgehen, wirkt alles immer eindrucksvoller. Hier oben am Wanderweg zeigen sich alle die beste Stelle zum Schauen und Fotos machen, niemand packt mehr die Ellbogen aus für das beste Foto. Die Stimmung ist gut, der Ausblick noch besser. Bei der Hälfte des Weges aber beschließen wir Kehrt zu machen, es ist doch recht steil rauf. UND: Wir haben noch ein Highlight, denn wir müssen den fancy Zug runter ins heilige Tal erwischen!

Und ehrlich: Der Tag hat mich sprachlos gemacht. Wer könnte denken, dass eine Zugfahrt so spektakulär ist? Unser Wagon ist fast durchgängig aus Glas an den Seiten und an der Decke. Egal wohin du schaust: Berge, grün, Fluss und manchmal blitzen Inkastätten durch. Daheim gehört zugfahren zu unserem Alltag, aber jetzt sind wir seit Monaten in keinem Zug mehr gesessen. Vanessa freut sich wie ein kleines Kind, das lasst euch sagen.

Inka wohin das Auge schaut

Der Zug bringt uns nach Ollantaytambo, ein Dorf im Heiligen Tal. Als wir ankommen ist es schon dunkel, aber das Dorf wirkt super sweet und nach einem richtigen Wohlfühlort. Als wir am nächsten Morgen aufwachen verstehe ich schnell, warum Julia diesen Ort bei ihrem letzten Besuch so geliebt hat. Stell dir vor, du stellst dich auf die Straße. Sie ist gepflastert mit unebenen, braunen Steinen. Neben dir fließt der Fluss unüberhörbar vorbei. Du schaust auf und siehst Berge. Auf den Bergen direkt vor dir säumen sich Inkastätten entlang, riesig und eindrucksvoll. Und drehst dich im Kreis und es geht genauso weiter: Berge, Fluss, Inkastätten. Aussicht pur, Ruhe pur. Wir haben unsere Unterkunft im indigenen Viertel des Dorfes, hier gelten keine Gesetze erfahren wir später. Sie haben ihre eigenen. Zum Beispiel dürfen Häuser nicht verkauft werden. Polizei greift dort keine ein, sie haben ihre eigenen Regeln und kümmern sich selbst darum, wenn jemand kriminell wird.

Einen Tag begeben wir uns auf die Wanderung zu einer Inkastätte, die frei zugänglich in den Feldern liegt. Wir kennen den einfachen Weg nicht, gehen querfeldein und begegnen dabei ganz vielen Kühen. Dort angekommen spazieren wir durch die Stätte, die uns versucht ihre Geschichte zu erzählen. Wir können erahnen, wo Häuser waren. Wo das Wasser einst durchgeflossen ist, fließt es auch heute. Ein Zweistöckiges Haus steht am Rand der Stätte, wir setzen uns an seine Mauern und saugen die Stille ein. Die Ruhe, die dieser Ort gibt, kann ich gar nicht beschreiben. Die Sonne geht vor uns unter, der Wind bläst uns um die Ohren. Es ist eigentlich zu kalt um da zu sitzen, aber uns bringt nichts so schnell weg.

Am nächsten Tag gehen wir noch in die Inkastätte direkt im Dorf, dort nehmen wir uns eine Guia die uns eine Stunde lang erklärt, was wir in der Stätte sehen und was wir rundherum wahrnehmen können. Sie erzählt vom Dorf und seinen Sitten. Dass die Stätte vom Vortag dem General Ollantay gehörte, der die Inkatochter heiraten wollte. Dass die Stätte am gegenüberliegenden Berg eigentlich fast ausschließlich der Lagerung von Lebensmittel gedient hat. Die Häuser in Naturfarben bemalt, die bis heute Wasser abfließen lassen. Sie zeigt uns den Sonnentempel, der zu bestimmten Zeiten im Jahr so stark beleuchtet war, dass der Inkakönig nicht auf seinem Thron hat sitzen können. Wir schauen uns alles ganz genau an – und am nächsten Tag heißt es Abschied neben vom Valley. Ich muss nach Cusco zum Arzt, wir wollen wiederkommen. Das schaffen wir leider nicht mehr, aber wir werden noch viele schöne Dinge sehen dürfen.

Anden Condor in freier Wildbahn

Ein kleiner Traum von Julia und mir ist es, Anden Condore zu sehen. Das sind die größten Vögel der Welt, Flügelspannweite bis zu drei Meter. Bei einem Touranbieter finden wir einen Ausflug zum Chonta Canyon, dort sollen Condore leben und wir können sie beobachten: In ihrem Zuhause! Gesagt getan, wir werden gegen 7 Uhr mit einem Van abgeholt und fahren noch zwei Inkastätten am Weg ab. Dann geht’s den Berg hinauf zu einem kleinen Dorf, das den Eingang zum Canyon markiert. Von dort müssen wir bald losgehen, die Straße ist von Landmuren verbaut. Uns stört das nicht, wir freuen uns aufs Wandern. Und es ist eigentlich relativ flach, besonders für peruanische Verhältnisse. Weniger zu unserer Freude müssen wir unser Mittagessen am Rucksack angehängt in riesiger Verpackung selbst mitschleppen und zugegebenermaßen haben sie maßlos übertrieben: Sandwich, Gemüsereis, Sojageschnetzeltes, ein großes Stück Schokokuchen und ein Saftpackerl pro Person. Ganz schön schwer.

Trotzdem schaffen wir uns und das Essen heil zum Aussichtspunkt zu bringen, wo uns zunächst einmal gar nichts erwartet. Kein Condor zumindest. Aber eine wunderschöne Aussicht von der schmalen Anhöhe hinunter in den grünen Canyon. Wir setzen uns alle auf einen Stein und fangen an in Ruhe zu essen. Der Plan ist ohnehin mal dazusitzen, bis vielleicht ein Condor kommt. Es ist der ruhigste Ort überhaupt, abgesehen vom Wind und dem Geplauder unserer Guia ist kein Mucks zu hören. Über uns strahlend blauer Himmel und Sonne, etwas viel Sonne für unsere Gringa-Haut aber wir sind vorbereitet: Neuerdings wandern wir nämlich immer mit langen Shirts, das hilft ungemein.

Und dann kommen sie: Der erste Condor überquert unsere Köpfe und landet weit über uns zwischen zwei Steinen. Ohne unseren Ferngucker wäre er kaum zu sehen. Dann kommt noch einer und schwingt sich in Richtung Anhöhe. Und noch einer fliegt unter unseren Füßen vorbei. Einer kommt mit erhobenem Hals auf uns zu und zieht knapp über uns hinweg – wir ziehen schon mal sicherheitshalber den Kopf ein. Aber wir lernen: Condore essen keine lebendigen Menschen, sondern nur tote Tiere. Wir haben enorm Glück und dürfen extrem eindrucksvolle Momente mit den Vögeln erleben. Die, wie sich entgegen Julias erster Einschätzung, sich wirklich als GROSS entpuppen.

Nach einer Weile brechen wir unsere Zelte ab und fahren zurück nach Cusco.

Sonne, Regen, Pferde

Wir überlegen noch an dem Tag uns richtig zu gönnen und zur Massage zu gehen. Aber kaum in Cusco angekommen setzen auch Blitz und Donner ein. Wir kochen, essen und entscheiden uns die Massage noch einen Tag zu verschieben. Aber das ist gar nicht schlimm, immerhin haben wir uns das coolste AirBnB von ganz Cusco gecheckt: Zwei Schlafzimmer, riesen Wohnküche mit richtig tollen Kochmöglichkeiten, Bad mit ABNEHMBAREN Duschkopf (haben wir seit Monaten nicht gesehen!!!) und dem eigentlichen Highlight: Unserer ganz privaten Dachterrasse mit Blick auf die Berge. Dort sitzen wir jeden Morgen unter unserer eigenen, frisch gewaschenen Wäsche (ebenso seit Monaten nicht mehr gehabt) und schlemmen das Frühstück in der Morgensonne, die gefühlt 50 Grad hat.

Weniger Sonne bekommen wir dafür bei unserem Reitausflug ab: Als wir ins Taxi steigen ist sie noch da, kaum sind wir bei den Pferden beginnt es zu regnen. Wir lassen uns nicht entmutigen, schlüpfen in die Ponchos und rauf aufs Perd. Wir reiten querfeldein, den Hügel hinauf und wieder hinunter. Die Pferde kämpfen sich ihre Reihenfolge immer wieder neu aus, wenn wir zwischendurch absteigen. Beim ersten Abstiegt nahe einer Inkastätte haut Julias verfressenes Pferd ab, glücklicherweise kann Julia es aber auch wieder einsammeln. Der Ausblick ist atemberaubend: Im Hintergrund erstreckt sich Cusco, unter uns die Inkastätte. Der Regen bringt eine wunderschöne Überraschung mit und beschert uns mehrere knallige Regenbögen über den Bergen und sogar einen mitten in die Stadt hinein. Wir können kaum böse sein, dass wir nass werden. Zweieinhalb Stunden dürfen wir mit den Pferden verbringen. Julia freut sich, ich auch. Es ist einfach  eine ganz andere Perspektive, wenn man am Rücken dieser Tiere durch den Wald stampft. Auch wenn mir danach gehörig der Hintern weh tut, reiten bin ich wirklich nicht gewohnt.

Sieben Lagunen und ein Schneegestöber

Mein ganz persönliches Highlight von Cusco kommt aber ganz zum Schluss. Seit Monaten fiebere ich darauf hin, die sieben Lagunen am Ausangate-Berg zu wandern. Die Challenge daran ist weder die Länge der Wanderung noch die Höhenmeter, die es zu bewältigen gibt. Aber die Höhe, auf der man wandert, ist tricky. Um 3 Uhr morgens werden wir schon abgeholt und von Cusco aus ein paar Stunden mit einem kleinen Van den Berg raufchauffiert. Den Großteil der Fahrt verschlafen wir, bis sie uns kurz nach 6 für das Frühstück auf 4300 Meter in Pacchanta, einem kleinen Bergdorf, aus dem Auto schmeißen. Wir futtern uns sehr luxuriös an, bekommen Wanderstöcke in die Hand gedrückt und machen uns bereits für den 300 Meter Aufstieg zu den 7 Lagunen. Der Weg ist für peruanische Verhältnisse recht flach, ein Teil der Gruppe reitet und wir wandern gemütlich dahin. Immer wieder mit Pausen, die Lungen suchen nach Luft.

Wir gehen gute zwei Stunden bis wir einen Unterstand erreichen. Gerade rechtzeitig, weil das Wetter hier auf über 4600 Meter beschlossen hat eine kleine Wendung hinzulegen: Aus dem anfänglichen Nieselregen sind kleine Eiskristalle geworden. Und kaum sind wir unter dem kleinen Holzdach eingekehrt werden aus den kleinen Eiskristallen riesige, weiße Schneeflocken. Wir sind eingemummelt in unseren Regenponchos und warten einmal ein paar Minuten zu. Nachdem das Wetter aber weit nicht danach wirkt als würde es besser werden, beschließt unser Guide, dass die Route weitergeht. Vom kleinen Unterschlupf schauen wir bereits auf die erste der 7 Lagunen, die relativ groß ist und sich unter uns ausbreitet. Nicht ganz der Anblick, den wir erhofft hatten – statt strahlend blauem Wasser im Sonnenschein sehen wir einen dunklen, kleinen See. Nicht weniger beeindruckend, schon gar nicht mit dem Schneegestöber um uns herum, aber düsterer und mysteriöser, als wir gedacht hätten.

Die nächste Stunde verbringen wir damit eine Lagune nach der anderen zu bestaunen, während wir versuchen nicht zu erfrieren. Der Schnee lässt irgendwann nach, aber die nasse Kälte sitzt uns in den Knochen. Bei einer Lagune erzählt unser Guide, dass es seine Lieblingslagune ist, weil sie früher Menschen und Tiere gegessen haben soll. Die Mythen halten sich bestimmt, die Lagune ist schön wie alle anderen. Bei einem kleinem Steinkreis machen wir einen Halt, um Pachamama – der Natur um indigenen Glauben – zu danken. Wir legen Cocablätter als Opfergabe ab und stapeln Steine darüber, während unser Guide auf Quechua zum Himmel spricht. Dann beenden wir die Runde an den Lagunen und machen uns, bevor ich überhaupt richtig drüber nachdenken kann, schon wieder am Rückweg ins Dorf. Das ging schnell.

Von ein bisschen Kopfschmerzen – Höhe sei Dank – geplagt kommen wir zwei Stunden später in Pacchanta an und werden von unserem Guide hastig in die heißen Quellen mitten am Dorfplatz gesetzt. Dorf dürfen wir uns eine Weile von der Eiseskälte und dem Wandern erholen. Es fühlt sich gut an, wie der schwere Körper im Wasser immer wärmer und leichter wird, während wir immer müder werden. Der lange Tag und das Wandern machen sich bemerkbar. Und irgendwann bleibt nur noch ein ausgedehntes Mittagessen und die Rückfahrt für uns übrig, die zumindest Julia fast vollendens verschläft.

Mit diesem letzten Ausflug bleibt uns eigentlich nur noch der Abschied von Cusco und damit auch von Peru. Zwei Monate haben wir in diesem Land verbracht – eigentlich lang, aber damit haben wir gerade an der Oberfläche gekratzt. Es wird Zeit weiterzuzuiehen, auch wenn wir in Cusco schon sowas wie ein Zuhause gefunden haben. Unser nächster Stopp ist Puno, am Titicacasee, und dann geht es nach Bolivien. Auf ein neues Land mit neuen Abenteuern und hoffentlich besserer Gesundheit.

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