Eine lange Straße, links und rechts Wüstenlandschaft, darüber blauer Himmel.

Sonne, Sand und keine SIM-Karte

Peru und wir haben keinen so guten Start. Noch leicht ko machen wir uns auf die Reise, denn Vanessa hat bei der Abreise noch eine Lebensmittelvergiftung aus der Hölle erwischt, die uns zu einem zweitägigen Not-Stop in Quito gezwungen hat. Jetzt gehts aber wirklich endlich los. Grenzchaos Mit dem Nachbus zur peruanischen Grenze nach Huaquillas, …

Katzenregen

Unsere letzte Zeit in Mindo war geprägt von… Katzen! Denn was macht man, wenn das Forschungsprojekt fast fertig ist, die Luft ein bissi raus ist, aber die Zeit zum Weiterreisen noch nicht ganz gekommen? Richtig, auf sieben Katzen gleichzeitig aufpassen. Der Jänner beginnt mit traurigen Katzennews: Rosalía, meine kleine Katze vom Volontariat damals, ist gestorben. …

Der Visum sagt Nein.

Der Bus schraubt sich durch die Nebelwälder Richtung Mindo. Sie präsentieren sich heute von ihre beeindruckendsten Seite. Tiefe weiße Schwaden hängen zwischen den grünen Bergen, in denen man einen Avatar-Film drehen könnte. Palmen schauen zwischen den Laubbäumen hervor, hin und wieder ist ein Haus zu erkennen. Es regnet und wird bald noch mehr regnen, denn …

Schokoraub und andere Unannehmlichkeiten

„Wenn man mal in Mindo ist, dann wird man förmlich ins Chaos hineingezogen. Und dann hat ein Tag auf einmal 48 Stunden, weil sich so viel in 24 gar nicht ausgeht.“, so hat Vanessa es vor ein paar Tagen treffend auf den Punkt gebracht. Nein, wir haben kein Raum-Zeit-Kontinuum entdeckt, nur ein paar spannende Aneinanderreihung …

Vorfreude

Es ist jetzt wirklich soweit, in knapp zwei Wochen sind wir in Ecuador. Hinter uns liegt ein Marathon an organisatorischen Dingen, Stipendienanträgen und (versuchten) Bildungskarenzen, Masterarbeitszeug, Umzug und Impfnebenwirkungen. Die letzten Monate waren ziemlich stressig, aber wir machen halt keine halben Sachen. Unser neuestes Hobby ist, verschwundene Dinge suchen: Wo ist Vanessas Steckdosenadapter hingekommen? Wir …

Inez, steht vor einer Wand in Casa Paula. An der Wand ist eine kunstvolle Abbildung eines Uterus zu sehen, in dem sich eine nackte Frau befindet. Rundherum sind Naturbilder, Blumen und Bäume aufgemalt.

Es gibt keine Gerechtigkeit für die Frauen.

Nicht funktionierende staatliche Schutzmaßnahmen, schwangere Teenager und eine wiederkehrende Botschaft der Straflosigkeit. Ein Beitrag zum internationalen feministischen Kampftag. Geraldina Guerra erzählt von einem Kampf, den die Zivilgesellschaft führt. Gegen komplizierte bürokratische Prozesse. Gegen ein System, das eigentlich beschützen sollte. Und gegen machistische und frauenfeindliche Stereotypen in der Gesellschaft. Sie ist Frauenrechtsaktivistin und Präsidentin der Stiftung …

Wenn ihr eine angreift…

Alle 28 Stunden stirbt ein Ecuador eine Frau durch geschlechtsspezifische Gewalt. Warum gibt es kein System, das wirklich schützt? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft und was macht eigentlich ein Frauenschutzhaus? All diesen Fragen bin ich noch während meiner Zeit dort nachgegangen. Geraldina Guerra, Frauenrechtsaktivistin und Präsidentin von ALDEA gibt einen Einblick in die rechtliche und …

Rosalia

Ein Manifest gegen die ultimative Katzenvermissung und die Veröffentlichung von schönen Erinnerungen. 02.09.2022 Schnurr, schnurr. Die kleine Katze kämpft mit dem Laptop um den Platz auf meinem Schoß. Mittlerweile ist sie so groß geworden, dass das knapp wird. Halb auf der Tastatur schläft sie schnurrend ein. Die kleine dreifärbige Katze kennen mittlerweile alle, die regelmäßig …

Gehen wir Mittagessen?

Eine Gegenüberstellung und Erinnerung. Vor mir steht ein großer Teller mit dampfender Hühnersuppe. In Ecuador ist es üblich, in kleinen Lokalen einfach „un Almuerzo“- ein Mittagessen, zu bestellen. Zwischen 2,5 und 3,5 Dollar kostet das Ganze. In Wien findet man so etwas nie, schon gar nicht für den Preis. „In Österreich sind die Gehälter aber …

Reisen gehn, nix verstehn.

Bevor das ganze Uni-Chaos losgeht ein Kurztrip nach Laibach. Das haben Vanessa und ich beschlossen, eigentlich als Kurzschlussreaktion auf die Wien-Energie-Rechnung. Nach dem Motto, wenn die so viel Geld kriegen können wir auch Geld fürs Reisen ausgeben. Nach dieser zugegebenermaßen nicht ganz logischen Schlussfolgerung finden wir uns also Donnerstag Nachmittag im Flixbus wieder. Zum Essen …